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Storytelling durch die Blume

Unter Storytelling versteht jeder* etwas anderes, auch wir von PINTANK haben unsere eigene Sichtweise, wenn’s ums Geschichten erzählen geht. Bei uns sprechen wir deshalb meistens von der Kommunikationsblume; Blütenkern samt Blütenblätter. Das macht wahrscheinlich auf den ersten Blick wenig Sinn, aber wart’s ab, wenn du weiterliest, wirst du’s verstehen… 🙂

Blütenblättertanz statt Blütenkernfokus

Nehmen wir als Beispiel ein Unternehmen, Velo-Center 321, das gerade ein neues Elektrovelo auf den Markt gebracht hat. Damit die Promotion auch glückt, plant das Velo-Center einen Auftritt an einer Messe. Das ist nur eine von vielen Massnahmen, die das Velo-Center im Jahr plant und jede davon bedeutet viel Arbeit, viel Planung und natürlich viele Kosten. Für alles braucht es ein separates Konzept, ein Motto und eine Story. Wenn wir es in den Worten von PINKTANK ausdrücken, dann wäre das ein ständiger Blütenblättertanz; sprich man arbeitet nur auf den Massnahmen, mal betrifft es die Marketingabteilung, mal PR oder HR. Würde sich das Unternehmen die Zeit nehmen, den Fokus auf den Blütenkern zu legen, dann könnten die Massnahmen auf den Blütenblättern um einiges schneller und kostengünstiger realisiert werden.

Ergibt keinen Sinn? Wir erklären es dir:

Betrachten wir Blumen, so hat jede einzelne einen Blütenkern und jeder dieser Kerne ist einzigartig. Die Blume erhält diese Einzigartigkeit durch die Natur. Sogar innerhalb derselben Gattung der Blume ist jeder Blütenkern anders und differenziert sich über Form, Farben, Grösse, Geruch. Genauso ist es bei Unternehmen, jedes ist im Kern einzigartig und differenziert sich von anderen, auch wenn es nur kommunikativ ist. Diesen Kern und dessen Inhalt muss jedes Unternehmen für sich herauskristallisieren.

Um das Gesagte noch zu visualisieren:

1 Storykern (Corporate DNA) = Inhalt – Emotionen
Der Inhalt beschreibt, was man kommuniziert und beinhaltet das Key Visual und Kernbotschaften, welche beim Empfänger gewünschte Emotionen auslösen.

2 Blütenblätter = Form
Wird intern oder durch eine Agentur umgesetzt.
Die Form beschreibt, wie man die Inhalte kommuniziert und beinhaltet die Kanäle und Massnahmen (z.B.: Online, Offline, Events etc.). Nur wenn man Inhalt und Form verbindet, sendet man die richtigen Informationen zu den entsprechenden Zielgruppen!

Aus dem Blütenkern heraus

Hier schliesst sich der Kreis: Ein Unternehmen muss die Story erzählen, die es einzigartig macht, quasi die Einzigartigkeit verpackt in einer Geschichte.

Das Velo-Center 321 hat sich also gegen eine kurzfristige Massnahme entschieden und sich im Vorfeld auf den Blütenkern konzentriert. Was ist die Einzigartigkeit von Velo-Center 321? Nach mehreren Brainstormings war sich die Geschäftsleitung einig: Die Story lautet «Volle Kraft voraus», denn das Unternehmen weiss, dass es mit seiner Technologie ganz vorne mitspielt und diese Überzeugung soll der potenzielle Kunde* spüren, noch bevor er überhaupt eines der neuen Elektrobikes getestet hat.

Mit einer Story allein ist es allerdings noch nicht getan. Danach muss das Velo-Center 321 die erarbeitete Story pflegen, hegen und nähren, damit es langfristig erfolgreich sein kann. Wie bei der Blume: Damit die Blüte lange blüht und die Blätter nicht welken oder verkümmern, müssen die Pflanzen immer wieder frisches Wasser und Dünger erhalten.

Die Botschaft und die Bildwelt vom Velo-Center 321 ergeben sich durch die Erarbeitung des Storykerns «Volle Kraft voraus». Für die bevorstehende Messe fehlen dem Velo-Center jedoch noch einige Kleinigkeiten, wie z.B. Give-aways und ein passender Wettbewerb für die Besucher*. Für den Wettbewerb hat sich das Unternehmen etwas Besonderes überlegt: Am Messestand stellt das Velo-Center ein Elektrobike auf, das mit einer Virtual Reality-Welt – einem E-Bike-Rennen – verbunden wird. Auf diese Weise ermöglicht das Velo-Center 321 den Besuchern* erstens die Testfahrt auf seinem Produkt und zweitens erlebt der Besucher im Rennen, wie leistungsstark das neue Elektrobike ist – ganz nach dem Motto «Volle Kraft voraus». Als Dankeschön für die Teilnahme erhält der Besucher* einen Energieriegel, damit er nach seiner Leistung wieder neue Kraft tanken kann. Der schnellste Teilnehmer* erhält nach der Messe einen Rabattgutschein für ein Elektrobike aus dem Hause 321.

Natürlich hat das Unternehmen nach dem Messeauftritt wieder alle Hände voll zu tun. Dann geht es vielleicht schon ans nächste Kundenmailing oder die nächsten Kundengeschenke. Dabei muss sich das Velo-Center 321 glücklicherweise nicht mehr neu erfinden, sondern nur aus dem Kern heraus arbeiten. Die Story bleibt bestehen. Fehlen nur noch kreative Ideen zum Thema «Volle Kraft voraus» und diese gehen dem Unternehmen bestimmt nicht so schnell aus.

Storytelling Meccano für eine blühende Zukunft

Und genau das ist PINKTANKs Ansatz von Storytelling. Wir wollen unseren Kunden* die ganze Blume anbieten. Deshalb tanzen wir nicht auf den Blütenblättern (Massnahmen) herum, sondern bewegen uns immer im Blütenkern (Storykern). Abgerissene Blütenblätter nützen nichts. Dieser Meccano sorgt dafür, dass alle intern (Mitarbeitende) und extern (Kunden*, Medien usw.) dieselben Informationen erhalten und dass sich ein Unternehmen im häufig so schwierigen Marktumfeld differenzieren kann.

PINKTANKs Arbeitsweise durch Storytelling liegt streng genommen in der Zeit. Wie in der Natur braucht die Entwicklung des Storykerns Zeit. Zeit, um den ganzen Wandel respektive die Morphose zu durchlaufen. Auf kurzfristige Sicht ist es deshalb natürlich verlockend, sich vor allem mit Massnahmen zu beschäftigen. Darum verwundert es einen nicht, wenn viele Unternehmen auf den Blättern arbeiten, anstatt im Kern zu beginnen. Langfristig gesehen ist es jedoch so, dass ein Unternehmen fürs Erarbeiten des Storykern am Anfang zwar mehr Zeit investieren muss, dafür nachher viel schneller bei der Umsetzung von Massnahmen ist und so Kosten spart.

Über Zeit in Unternehmen zu sprechen ist jedoch ein anderes Thema. Trotzdem die Frage in die Runde:

Was denkst du, welcher Weg ist am Ende effektiver?

Weiterführende Links

 

 

Unsere Arbeit kurz erklärt

Geschäftsleitungsentwicklung durch Storytelling und Playful Work

Geschäftsleitungen bestehen aus verschiedenen Personen mit unterschiedlichem Charakter, beruflichen Hintergründen, Know-how sowie Sichtweise auf bestimmte Dinge. Für die Kommunikation und Kultur eines Unternehmens ist es enorm wichtig, dass die Zusammenarbeit in der Geschäftsleitung stimmt. Dies kann sich als schwierig erweisen, denn die Geschäftsleitung wird oft stark durch das Daily Business beansprucht; die Teambildung rückt immer mehr in den Hintergrund. Das kann schwerwiegende Fehler oder umstrittene Entscheidungen zur Folge haben.

Wir haben einen Weg gefunden, der dafür sorgt, dass sowohl die Zusammenarbeit in der Geschäftsleitung einwandfrei funktioniert als auch die interne und externe Kommunikation stimmt. Wir erreichen das, indem wir gemeinsam mit Geschäftsleitungen die Einzigartiketi des Unternehmens erarbeiten. So ziehen alle im Unternehmen am gleichen Strang.

Wie tun wir das? Durch Storytelling und Playful Work.

Storytelling

Was ist Storytelling?

Storytelling bedeutet nichts anderes, als Geschichten erzählen. Betrachtet man es aus neurologischer Sicht, gibt man dem Unterbewusstsein ein Signal, eine Botschaft aufzunehmen und sie zu speichern. Storytelling macht deine Kommunikation einzigartig (USP) und nachhaltig.

Wieso Storytelling?

In Folge der Informationsflut und der stets fortschreitenden Technologie, mit welcher wir täglich, sogar stündlich, konfrontiert werden, ist Storytelling einer der wichtigsten Faktoren für eine nachhaltige, erkennbare und aufnehmbare Kommunikation. Denn durch Storytelling wecken wir Emotionen und sorgen dafür, dass die Geschichte eines Unternehmens in den Köpfen der Menschen haften bleibt.

Wie wenden wir Storytelling an?

Nachdem wir die Corporate DNA, also den Storykern deines Unternehmens erfasst haben, kreieren wir für dich durch Storytelling verschiedene Geschichten. Nun bist du an der Reihe: Du musst dir überlegen, welche dieser Geschichten dein Unternehmen am besten widerspiegelt. Lass dich von deinen Emotionen leiten. Haben wir die passende Story gefunden, hast du nun alle Werkzeuge für eine ganzheitliche Kommunikation in der Hand.

Jetzt liegt es an dir, intern oder durch eine Agentur, das Storytelling weiterzuführen.

Playful Work

Was ist Playful Work?

Playful Work ist eine Methode, die das Spiel in den Arbeitsalltag integriert. Die Methode baut auf dem Prinzip auf, ernsthafte Arbeit mit dem freudvollen Spiel zu verbinden. Auf diese Weise werden neue Spielräume geschaffen, die wiederum die Unternehmenskultur fördert und im gleichen Zug «Fehler- und Lernkultur» durch «Spielkultur» ersetzt.

Wieso Playful Work?

Playful Work gilt als «Führungsstil der Zukunft». Die Methode schafft es, verschiedene Herausforderungen in Unternehmen spielerisch zu meistern, ohne dabei den Fokus auf die Arbeit zu verlieren.

Dazu gehören Themen wie

  • das Lösen komplexer Probleme und Aufgaben,
  • das Fördern der Teambildung,
  • den Abbau von Hierarchien und
  • das Ausblenden von Konkurrenzkämpfen.

Wie wenden wir Playful Work an?

Unsere Playful Workshops sind nach dem Playful-Work-Ansatz aufgebaut. Dadurch ermöglichen wir dir und deinem Team, euch aufs Spiel einzulassen und die Spielkultur kennenzulernen, was wiederum eure Kreativität und das Wir-Gefühl fördert.

Let’s play!