Wie arbeitet PINKTANK?

Lesedauer: 3 Minuten

Geschäftsleitungsentwicklung durch Storytelling und Playful Work

Geschäftsleitungen bestehen aus verschiedenen Personen mit unterschiedlichem Charakter, beruflichen Hintergründen, Know-how sowie Sichtweise auf bestimmte Dinge. Für die Kommunikation und Kultur eines Unternehmens ist es enorm wichtig, dass die Zusammenarbeit in der Geschäftsleitung stimmt. Dies kann sich als schwierig erweisen, denn die Geschäftsleitung wird oft stark durch das Daily Business beansprucht; die Teambildung rückt immer mehr in den Hintergrund. Das kann schwerwiegende Fehler oder umstrittene Entscheidungen zur Folge haben.

Wir haben einen Weg gefunden, der dafür sorgt, dass sowohl die Zusammenarbeit in der Geschäftsleitung einwandfrei funktioniert als auch die interne und externe Kommunikation stimmt. Wir erreichen das, indem wir gemeinsam mit Geschäftsleitungen die Einzigartiketi des Unternehmens erarbeiten. So ziehen alle im Unternehmen am gleichen Strang.

Wie tun wir das? Durch Storytelling und Playful Work.

Storytelling

Was ist Storytelling?

Storytelling bedeutet nichts anderes, als Geschichten erzählen. Betrachtet man es aus neurologischer Sicht, gibt man dem Unterbewusstsein ein Signal, eine Botschaft aufzunehmen und sie zu speichern. Storytelling macht deine Kommunikation einzigartig (USP) und nachhaltig.

Wieso Storytelling?

In Folge der Informationsflut und der stets fortschreitenden Technologie, mit welcher wir täglich, sogar stündlich, konfrontiert werden, ist Storytelling einer der wichtigsten Faktoren für eine nachhaltige, erkennbare und aufnehmbare Kommunikation. Denn durch Storytelling wecken wir Emotionen und sorgen dafür, dass die Geschichte eines Unternehmens in den Köpfen der Menschen haften bleibt.

Wie wenden wir Storytelling an?

Nachdem wir die Corporate DNA, also den Storykern deines Unternehmens erfasst haben, kreieren wir für dich durch Storytelling verschiedene Geschichten. Nun bist du an der Reihe: Du musst dir überlegen, welche dieser Geschichten dein Unternehmen am besten widerspiegelt. Lass dich von deinen Emotionen leiten. Haben wir die passende Story gefunden, hast du nun alle Werkzeuge für eine ganzheitliche Kommunikation in der Hand.

Jetzt liegt es an dir, intern oder durch eine Agentur, das Storytelling weiterzuführen.

Playful Work

Was ist Playful Work?

Playful Work ist eine Methode, die das Spiel in den Arbeitsalltag integriert. Die Methode baut auf dem Prinzip auf, ernsthafte Arbeit mit dem freudvollen Spiel zu verbinden. Auf diese Weise werden neue Spielräume geschaffen, die wiederum die Unternehmenskultur fördert und im gleichen Zug «Fehler- und Lernkultur» durch «Spielkultur» ersetzt.

Wieso Playful Work?

Playful Work gilt als «Führungsstil der Zukunft». Die Methode schafft es, verschiedene Herausforderungen in Unternehmen spielerisch zu meistern, ohne dabei den Fokus auf die Arbeit zu verlieren.

Dazu gehören Themen wie

  • das Lösen komplexer Probleme und Aufgaben,
  • das Fördern der Teambildung,
  • den Abbau von Hierarchien und
  • das Ausblenden von Konkurrenzkämpfen.

Wie wenden wir Playful Work an?

Unsere Playful Workshops sind nach dem Playful-Work-Ansatz aufgebaut. Dadurch ermöglichen wir dir und deinem Team, euch aufs Spiel einzulassen und die Spielkultur kennenzulernen, was wiederum eure Kreativität und das Wir-Gefühl fördert.

Let’s play!

Corona der Sonnenkranz – die Sonne für Unternehmen

Lesedauer: < 1 MinuteEine panik- und angstfreie Berichterstattung von Cordelia Hagi für Unternehmer* in Zeiten der Corona-Krise.

Individualisierung und Wir-Kultur – Ein Gegensatz?

Lesedauer: 4 MinutenMit der Digitalisierung und der zunehmenden Vernetzung unserer heutigen Zeit ist auch die Individualisierung, insbesondere in den westlichen Gesellschaften, vorangeschritten. Dank weitgehender sozialer Sicherheit und den damit verbesserten Lebensstandards können wir uns vermehrt damit beschäftigen, was wir im Leben erreichen und wie wir uns selbst verwirklichen wollen.

Ich dachte mir: «Das klingt doch fast zu schön, um wahr zu sein.» und habe mich deswegen genauer mit der Veränderung der Gesellschaft auseinandergesetzt.

Freiheit ohne Ende

Wer in die unendlichen Weiten des Internet eintaucht, reiht sich als ein weiteres Pseudonym ein. Diese Anonymität kann Freiheit bedeuten; die Freiheit haben, zu sein, wer auch immer man sein will. Auf der anderen Seite bringt das auch Unsicherheit mit sich.

Vieles, dass wir online antreffen, ist fake oder kratzt nur an der Oberfläche. Die Menschen hinter den Pseudonymen lernen wir gar nie wirklich kennen. Es sind flüchtige Bekanntschaften, die uns vermeintliche Intimität vorspielen. Wir sehnen uns nach immer mehr Likes, immer mehr Anerkennung. Bleibt sie aus, fallen wir in ein Loch. Die vorgegaukelte Intimität ist genauso schnell weg, wie sie gekommen ist. Was bleibt, ist Einsamkeit. Dabei ist Einsamkeit nicht zu verwechseln mit Alleinsein. Es ist eher das genaue Gegenteil; wer einsam ist, ist quasi unfähig «ganz allein, mit sich selbst» zu sein.

Natürlich, oberflächlich betrachtet, beschreiben Einsamkeit und Alleinsein die gleiche Situation. Der Unterschied liegt darin, welche Einstellung wir dazu einnehmen:

  • Alleinsein: «Ich bin allein und fühle mich wohl, denn ich brauche niemanden anderes, um glücklich zu sein. Ich bin zufrieden einfach nur mit mir selbst.»
  • Einsamkeit: «Ich fühle mich einsam, weil niemand da ist. Ich brauche andere Menschen, damit ich mich gut fühle. Glücklich sein kann ich nur durch andere Menschen. Ich allein genüge mir nicht.»

Ich muss also feststellen, dass die zunehmende Individualisierung nicht das Nonplusultra ist: Obwohl wir immer mehr so sein können, wie wir gerne möchten, viele Freiheiten haben und uns unendlich vernetzen können, geht es uns im Grunde genommen nicht besser. Denn wir leben oft mehr im Schein als im Sein und es ist leicht, sich in dieser Scheinwelt zu verlieren.

Gemeinsam gegen die Einsamkeit

Blicken wir auf unsere Vergangenheit zurück, sehen wir, dass wir seit jeher den Zusammenhalt, das «Wir» suchen. Was man natürlich nicht ausser Acht lassen darf, ist, dass es früher in vielen Fällen überlebensnotwendig war, einer Gruppe anzugehören. Heute sieht es etwas anders aus und trotzdem können wir unsere Wurzeln nicht leugnen: Wir suchen immer Nähe zu anderen Menschen, wollen uns zugehörig fühlen und wahrgenommen werden. Deswegen suchen wir trotz oder gerade wegen der hochindividualisierten Welt wieder das Wir-Gefühl, einfach in einer anderen Form.

Waren es früher Gruppen, Clans, Sippen und Stämme, so haben wir heute neuartige Gemeinschaften:

  • Co-Living: Wohngemeinschaft bestehend aus mehreren Individuen, die Verantwortung übernehmen und in sozialer Vielfalt leben wollen.
  • Co-Working: Kleine Startups, Freelancer oder digitale Nomaden arbeiten in den gleichen Räumlichkeiten und profitieren gegenseitig vom Know-how des anderen.
  • Co-Mobility: Statt Transportmittel wie Auto, Fahrrad usw. zu besitzen, teilt man sich diese mit anderen Menschen.

Es geht darum, seine individuellen Potenziale zu Gunsten der Gesellschaft einzusetzen, im Gegenzug aber auch in irgendeiner Weise davon zu profitieren.

Um auf den Anfang des Blogs zurückzukommen: Selbst in den Untiefen des Internets, wo es zusehends um Selbstoptimierung und Profitmaximierung geht (bestes Beispiel: Soziale Medien), gibt es einen leisen Trend hin zur Rückbesinnung: Vor allem jungen Kreativen geht es je länger je mehr darum, das Netz als einen Ort für eine neue, demokratischere und partizipativere Form der Kreativität zu etablieren; weg vom Kapitalismus hin zum «Wir». Dabei steht auch hier die Zugehörigkeit im Mittelpunkt.

Teamwork stärkt das Wir-Gefühl

Das hat nicht nur Auswirkungen aufs persönliche Leben, sondern greift auch in den Berufsalltag ein. Mit dem Aufkommen der Künstlichen Intelligenz werden immer mehr Arbeitsplätze von Computern übernommen. Das scheint erstmal keine gute Wendung zu sein, vor allem für die Menschen, die dadurch ihren Job verlieren. Sieht man es von einer etwas anderen Perspektive, bringt das durchaus auch Gutes mit sich: Wir können, ja, müssen uns sogar wieder auf unsere einzigartigen Fähigkeiten als Menschen konzentrieren, denn diese sind bislang ausschliesslich uns Menschen vorbehalten und die KI kann nicht mit uns mithalten.  Solche Eigenschaften sind beispielsweise das Lösen von komplexen Herausforderungen oder das kritische Denken. Diese Fähigkeiten allein sind zwar schon viel, aber nicht alles: Arbeiten wir zusammen in einem Team können wir erst ihr ganzes Potenzial ausschöpfen. Gemeinsam können wir Lösungen finden zu scheinbar unlösbaren Problemen. Durch diese Zusammenarbeit im Team wiederum fühlen wir uns zugehörig und erhalten Anerkennung von den anderen Teammitgliedern, wir werden «gesehen». Das stärkt unser Wir-Gefühl.

Better together

Was habe ich nun daraus gelernt? Individualisierung ist nicht per se gut oder schlecht. Wir Menschen müssen einfach noch besser lernen, wie wir mit der neu gewonnenen Freiheit umgehen sollen. Dabei dürfen wir vor lauter Wahlmöglichkeiten und Selbstbestimmung nicht aus den Augen verlieren, dass wir Menschen einander brauchen und gemeinsam viel mehr erreichen können. Individualisierung und Wir-Kultur schliessen sich nicht aus, sondern können sinnvoll koexistieren.

Quellen & weiterführende Links

Die etwas andere Spielsucht, ohne Roulette

Lesedauer: < 1 MinuteCordelia Hagi hat die Spielsucht mal anders definiert (inkl. positive Konnotation). Wie das tönt, liest du in ihrem aktuellen Beitrag.

Leseliste: Interessante Links für dich

Lesedauer: 4 MinutenWir haben für dich eine Leseliste mit interessanten Links zusammengestellt. Darunter findest du Bücher, Studien, Reporte, Magazine usw. rund um aktuelle Themen wie Playful Work, Künstliche Intelligenz, Digitalisierung, Innovationen und viele mehr. Die Leseliste wird fortlaufend mit neuen Links und Beschrieben ergänzt.

Riskiere einen Blick, es lohnt sich:

Bücher

  • MusterbrecherX: Ein Prospekt für mutige Führung – Stefan Kaduk, Dirk Osmetz, Hans A. Wüthrich
    Führungskräfte aller Länder, stellt Euch den neuen strategischen Herausforderungen in der Wirtschaftswelt! Das Ende von Kontrolle und Sicherheit ist nahe. Der Ausweg: Mehr experimentieren statt planen – mit offenem, manchmal überraschendem Ausgang. Nur so wird Veränderung möglich.
  • Oops! Innovation ist kein Zufall – Christina Taylor
    Alle stehen unter Druck. Warum schaffen sich einige Unternehmen, Teams oder Mitarbeitende eine attraktive Zukunft und andere nicht? Innovation ist kein Zufall, sondern ein Handwerk, das man lernen kann. Sie ist das Ergebnis einer menschenorientierten, agilen Art zu arbeiten und hat ein einziges Ziel: Einen Mehrwert für Menschen zu schaffen, durch Erlebnisse, die immer wieder begeistern.
  • Denkwerkzeuge der Kreativität und Innovation – Florian Rustler
    Dieses Handbuch bietet einen umfassenden und visuell gut aufbereiteten Überblick über Kreativ-Prozesse und Denkwerkzeuge. Als Innovationscoach hilft Florian Rustler der Kreativität von Einzelnen und Gruppen auf die Sprünge und liefert Werkzeuge und Strukturen,  mit denen systematisch Ideen entwickelt werden können.
  • Serious Work: Meetings und Workshops mit der Lego® Serious Play® Methode moderieren – Marko Rillo und Sean Blair
    Es war eine verrückte Idee, die Johan Roos und Bart Victor 1996 hatten. Sie half Menschen dabei, auf eine ganz neue Art zu kommunizieren, zu verstehen und Dinge zu betrachten. Auf einmal nutzten Zehntausende erwachsende Menschen LEGO® – LEGO® Serious Play®!
  • Frag immer erst: warum – Simon Sinek
    Warum? Eine Frage, die wir als Kinder zweifellos am besten beherrschen. Simon Sinek widmet sich in seinem Buch genau dieser Frage; die Frage nach dem Warum aus unternehmerischer Perspektive. Warum ist ein Unternehmen erfolgreich? Warum werden manche Führungskräfte von ihren Mitarbeitenden mehr geschätzt als andere? Anhand von bekannten Persönlichkeiten wie Steve Jobs oder Martin Luther King Jr. erklärt Sinek die Wichtigkeit des Warums in Unternehmen und wieso es für die Mitarbeitermotivation entscheidend ist.

Magazine

Zukunftsinstitut

  • Zukunftsreport 2020 oder Der Zukunftsreport 2020 – Was erwartet uns in der Zukunft?
    Wir leben in einer turbulenten Zeit; vieles verändert sich in der Gesellschaft, der Politik und der Wirtschaft und oft erst noch anders, als gedacht. Der Report befasst sich mit aktuellen Trends und Business-Innovationen und setzt sich mit den prägendsten Entwicklungen unserer Zeit auseinander.
  • Future Products
    Echte Innovationen hervorzubringen ist gar nicht so einfach, denn sie müssen einen echten Mehrwert schaffen. Diese Studie zeigt anhand von neun Thesen und 91 Innovationen auf, wie einem Unternehmen die zukunftsfähige Produktentwicklung gelingen kann.
  • Neo-Ökologie – Der wichtigste Megatrend unserer Zeit
    Ein neuer Zeitgeist ist da; das Umweltbewusstsein wird zum zentralen Element der neuen Globalkultur und bringt das bisherige Wirtschaftssystem gehörig ins Wanken. Neo-Ökologie wird zum dominierenden Wirtschaftsfaktor, denn es geht schliesslich um unsere Existenz.
  • Next Growth – Wachstum neu denken
    Wer immer noch auf kontinuierliches Wachstum setzt, der wird bald an seine Grenzen stossen. Diese Studie befasst sich in vier Thesen damit, dass das Wirtschaftswachstum in Zukunft anders gedacht werden muss und was für Auswirkungen dieses Umdenken mit sich bringt.
  • Playful Business
    Das Spiel begleitet uns seit Kindesalter. Früher haben wir es leidenschaftlich ausgeübt. Wir waren neugierig, mutig und bereit für Neues. Nun ist es an der Zeit das Spiel zurück zu holen und in den Business-Alltag zu integrieren. Diese Studie befasst sich damit, wie diese Integration von Spiel im Berufsalltag gelingen kann.
  • Die neue Wir-Kultur
    Die Gesellschaft und auch die Wirtschaft stehen vor einem gewaltigen Wandel, nämlich dem Wandel zur neuen Wir-Kultur. Auf uns warten neue Formen der Gemeinschaft (Co-Living, Co-Working …), der Kollaboration und der Kooperation. Welche Chancen bieten uns diese neuen Formen und wie sollen wir damit umgehen? Wie verändert der Wir-Trend unsere Arbeits- und Lebenswelt?

Corporate DNA – Die Einzigartigkeit ist die Story

Lesedauer: 4 Minuten

Viele Unternehmen erfinden sich immer wieder neu. Manche sogar jeden Tag. Sei dies in Geschichten, welche sie auf all ihren Kanälen erzählen, oder in der Führung ihrer Mitarbeitenden. Sich immer wieder Neues auszudenken ist ein enormer Aufwand. Und je grösser ein Unternehmen ist, desto mehr neue Geschichten werden erfunden und erzählt. Jede Person und Abteilung erzählt etwas anderes und stellt seine eigenen Aspekte und Sichtweisen des Unternehmens in den Vordergrund.

Man muss täglich Brände löschen

Jeden Tag muss man quasi «Brände» löschen und Schnellschüsse produzieren. Schliesslich kommen täglich einige Anfragen von extern an ein Unternehmen:

  • Wollen Sie in unserer Zeitung ein Inserat schalten?
  • Können Sie unseren Verein sponsoren?
  • Haben Sie uns das Konzept für den Messestand?

Dies führt dazu, dass Tag für Tag neue Fragen beantwortet werden müssen und man sich dann irgendeinmal verzettelt. Was wiederum immer wieder zu neuen Kosten führt. Im Laufe der Jahre sammelt sich dann so eine unglaublich hohe Summe im Marketing- und Kommunikationsbudget an.

STOP!

Damit man sich diese Fragen und diesen Stress ersparen kann, sollte man sich für das Unternehmen folgende Grundfrage stellen: Was ist unsere Corporate DNA bzw. unser Storykern? Bevor die Frage nicht geklärt ist, kann der CEO ohne schlechtes Gewissen alle oben genannten Fragen unbeantwortet zurückweisen. Mit dieser Handlungsweise spart er dem Unternehmen langfristig viele Mühen und Kosten. Für mich klingt das eigentlich logisch, denn immer wieder erlebe ich in Unternehmen, die wir mit PINKTANK begleiten, dass man lieber «Brände» löscht und Kosten verursacht, als sich mit der Corporate DNA auseinanderzusetzen. Wieso eigentlich?

Wer will schon die Büchse der Pandora öffnen?

Die Lösung liegt auf der Hand. Man wählt jeweils den einfachen Weg. Wer will schon die Büchse der Pandora öffnen und seine Tätigkeit so genau analysieren? Will man die grundlegenden Aspekte eines Unternehmens wirklich bis ins Detail hinterfragen? Jeder CEO weiss, wenn man das tut, können auch unangenehme Fragen auftauchen:

  • Ist meine GL mit den richtigen Leuten besetzt?
  • Brauchen wir wirklich all unsere Mitarbeitenden?
  • Haben wir eine gesunde Firmenkultur?
  • Sind unsere Produkte und Dienstleistungen noch zeitgemäss?

Und die wichtigste Frage: Bin ich als CEO mutig genug, meiner Corporate DNA bzw. meinem Unternehmenskern auf den Grund zu gehen?

Sobald man sich der Corporate DNA nähert, muss man sich die Frage stellen, was man eigentlich macht und wozu man da ist (Was? Wie? Weshalb?). Doch die Corporate-DNA ist nicht einfach eine Vision oder Mission mit einigen schön formulierten Sätzen und Floskeln. Nein! Die Corporate DNA beschreibt im Grundsatz, worin sich das Unternehmen gegenüber deren Mitbewerbern unterscheidet (Differenzierung) und wofür man stehen will. Und genau hier, bei der Frage nach der Differenzierung, liegt die Schwierigkeit, aber auch die Lösung der Corporate DNA versteckt.

Die Differenzierung liegt in der Story

Es geht um einen einfachen Fokuswechsel. Eine Differenzierung muss nicht unbedingt eine einzigartige Dienstleistung oder ein innovatives Produkt sein. Denn, seien wir ehrlich, die meisten Unternehmen machen eigentlich dasselbe wie ihre Mitbewerber*. Es geht vielmehr um eine klare Positionierung! Was will man aussagen? Für was will man stehen? Welche Emotionen will man auslösen? Strenggenommen muss man sich also nicht von der Konkurrenz unterscheiden, sondern lediglich eine andere Geschichte als die Konkurrenz erzählen.

Doch wo findet man diese andere Geschichte? Ganz einfach. Sie steckt bereits im Unternehmen drin und dies bereits seit Jahren. Diese Geschichte liegt in den Erfahrungen der Mitarbeitenden, in der Unternehmensgeschichte, in den eigenen Stärken, eventuell sogar in den Kunden*. Sie existiert bereits und muss nur noch konsequent und mit klarem Fokus gegen aussen erzählt werden. Und zwar in Form eines starken Key Visuals und einer klaren Hauptbotschaft.

Die Kunst der Kommunikation

Wir von PINKTANK haben uns als Beispiel die «Kunst der Kommunikation» als DNA verinnerlicht. Einerseits bedeutet dies, dass wir uns mit allen Arten von Kommunikation beschäftigen. Sei dies indem wir für unsere Kunden Storys entwickeln, Werbekampagnen planen, uns mit Social Media beschäftigen oder zum Beispiel Räumlichkeiten einrichten. Andererseits sehen wir es als eine Kunst, richtig zu kommunizieren. Hinter dem Wort Kunst steckt auch immer viel Arbeit, ein grosser Aufwand und eine gewisse Demut der Thematik gegenüber. Unser Grundsatz ist also, die Kunst der Kommunikation mit unseren Kunden* zu leben und zu perfektionieren.

Der Mehrwert einer Corporate DNA

Was bringt nun die Corporate DNA? Ich komme nochmals auf die «Brände» zurück, die es Tag für Tag zu löschen gilt. Sobald man seine Corporate DNA gefunden hat, kann eine Frage wie «Können Sie unseren Verein sponsern?» ganz einfach mit Ja oder Nein beantwortet werden. Indem man sich fragt: Passt der Verein zu unserer Corporate DNA oder nicht? Na, wenn man so langfristig nicht Kosten spart, dann weiss ich auch nicht mehr…

Wenn du mehr über die Corporate DNA erfahren willst



Arbeitszeugnisse adé – her mit Playfulness!

Lesedauer: < 1 Minute

Cordelia Hagi erklärt in diesem Beitrag, wieso Arbeitszeugnisse fürs nächste Jahrzehnt eher der Vergangenheit angehören und durch mehr Playfulness ersetzt werden sollen.



Playfulness – und das Business wird zum Kinderspiel

Lesedauer: 3 Minuten

Das Wort „Playfulness“ gewinnt seit einigen Jahren in der Arbeitswelt immer mehr an Bedeutung. Der Anglizismus bedeutet auf Deutsch nichts anderes als Verspieltheit. Was hat aber Verspieltheit mit Arbeit und Erfolg zu tun?

Viel mehr als du denkst! Und gerade im Hinblick auf das neue Jahrzehnt, so ist dieser Begriff auch nicht einfach zu ignorieren.

Zukunftsforscher setzen aufs Spiel

Ich gehöre der Generation Y an und bin strenggenommen mit Gameboy, Nintendo 64, Handy und Internet aufgewachsen. All das begleitete mich also durch die Kindheit und liess mich eines tun: Spielen. Den Spieltrieb habe ich natürlich mit dem Berufseinstieg immer wie mehr verloren, aber im Unterbewusstsein blieb dieser bestehen. Jetzt soll aber das Spiel zurück in den Arbeitsalltag gelangen, sogar auf Top-Management-Ebene!

Ich habe kürzlich die Trendstudie «Playful Business» des Zukunftsinstituts gelesen. Diese zeigt das Potenzial von Playfulness für Unternehmer* auf; insbesondere für diejenigen, die es über das kindliche Spiel wagen. Die Studie ist nicht neu. Das 2017 erschienene 111-seitige Dokument fasst Themen zu Playful Gamification zusammen und erklärt, wie die Leader der Zukunft ein Unternehmen führen (sollten).

Das Spiel soll also neue Türen öffnen, neue Wege schaffen und Unternehmen wieder auf Kurs bringen, zumindest dann, wenn es um die Wurst geht. Playful Work oder – wie es die Studie auch nennt – Playful Gamification ist laut Experten nicht mehr wegzudenken.

Kindliches Spiel + Arbeit = Stigma?

Ich habe daraufhin ein wenig recherchiert: Die Ist-Situation in der Schweiz ist eher weniger playful. Es macht sich zweifellos eine positive Resonanz des Playfulness bemerkbar, trotzdem hinken Unternehmen der «spielerischen» Umsetzung immer noch hinterher. Erklären kann man sich dies nur so, dass diese «Verspieltheit» zu fest in die Kindheitsthematik eingreift und aufgrund dessen als Stigma betrachtet wird.

Die Studie unterstreicht mit Begründungen und interessanten Facts den positiven Einfluss des Spieltrends und warum der herkömmliche Führungsstil eines Tages nicht mehr funktioniert. Die Menschen müssten wieder lernen, das Kind in sich herauszulassen, um der hoch komplexen, dynamischen Netzwerkgesellschaft die Stirn bieten zu können. Dadurch, dass unsere Gesellschaft immer in Bewegung sei, würden früher oder später die alten «statischen» Muster aus dem 20. Jahrhundert nicht mehr funktionieren. Playful Work soll gemäss Studie die Unternehmer* respektive Leaders dazu animieren, Herausforderungen auf eine andere Art und Weise anzugehen und zwar mittels Playful Gamification. Denn mit dem stehe eben nicht nur das Ziel eines Unternehmens im Vordergrund, sondern das gemeinsame Spiel, also der Weg zum Ziel. Das sei der Schlüssel zum Erfolg.

Die jungen Menschen werden (heraus)fordern

Ein weiterer interessanter Punkt, den die Studie anspricht, ist der Fakt, dass die neuen Generationen (Generation Y aufwärts) den natürlichen Spieltrieb bereits intus haben, mit dem aufgewachsen sind und somit nie verloren haben. Das zeigt mir, dass die Jungen in diesem Punkt den CEOs von heute quasi voraus sind… noch. Konkret bedeutet das, die CEOs müssen wieder lernen zu spielen!

Mein Arbeitsalltag bei PINKTANK und die Playful Workshops, die ich bis anhin miterleben durfte, bauen auf dem Prinzip des Playful Work auf. Es wird gespielt und spielen liegt bekanntlich in unserer Natur. Ich bin also schön froh, sind die Zeiten von strikten Zielvorgaben passé.

Falls du also mal eine andere Betrachtung der Situation benötigst, so lege ich dir die Studie wärmstens ans Herz.

Schauen wir nach vorne und…

…let’s play!

PS: Die Studie ist nicht kostenlos. Die untenstehenden Links geben dir eine erste Kostprobe.



Der Zukunftsreport 2020 – Was erwartet uns in der Zukunft?

Lesedauer: 2 MinutenEine ganz korrekte Antwort können wir darauf natürlich nicht geben. Niemand kann das, denn wir sind ja alle keine Hellseher! 😉 Aber versuchen können wir es und genau das hat das Zukunftsinstitut getan. Daraus entstanden ist ein sehr umfangreicher und interessanter Report über Mensch, Technologie und Innovation.

Inhalt des Zukunftsreports

Der Report liefert spannende Artikel zu den hochaktuellen Themen Klimawandel und Ökologie (Big Business Change, Die Blaue Revolution, BlueTech, Green China) und regt an, die Problematik von einem neuen Blickwinkel aus zu betrachten. Ausserdem setzt er sich ebenfalls mit verschiedenen Fragen rund um die Gesellschaft auseinander (Einsamkeit, Our Fucking Future, Das innere Morgen) sowie unterschiedlichen Trends, wie wir wohl in Zukunft leben werden (Das Freund-lich Leben, Veganismus, Die MeisterInnen für morgen, Tidyism).

Wir können ihn wärmstens empfehlen! Du kannst den Report gleich hier kostenpflichtig erwerben.


Eine Übersicht der Themen und Trends 2020

  • Big Business Change
    Wie der Klimawandel den neuen Sinn-Kapitalismus vorantreibt
  • Future Access Points
    Orte der Zukunft
  • Hyperobjects
    Eine neue Dimension des Zukunftsdenkens
  • Die Blaue Revolution
    Wie die kommende High-Tech-Ökologie unsere Zukunft formt
  • BlueTech
    Neue High-Öko-Technologien
  • Green China
    Mit visionären Projekten wandelt sich das Reich der Mitte zum grünen Giganten
  • Die wahre KI
    Wie die Evolution der intelligenten Maschinen (nicht) verlaufen wird – drei Szenarien
  • Das innere Morgen
    Zukunft kann uns alt machen. Oder uns innerlich verjüngen – wenn wir aufhören ihr nachzuhecheln.
  • Future People
    Krisen-Innovateure, Health-Heroes & Co. – die Helden für ein besseres Morgen.
  • The Future of Sex
    Der gesellschaftliche Aufstieg von Frauen revolutioniert unser Sexleben
  • Einsamkeit
    Das Monster der Moderne
  • Our Fucking Future
    Das zornige Lebensgefühl der Millennials
  • Das Freund-lich Leben
    Der Co-Living-Trend weist die Zukunft des Gesellschaftlichen
  • Tidyism
    Das große Aufräumen
  • Das letzte Tabu
    Zeit für eine letzte Provokation – und die Re-Tabuisierung des Richtigen
  • Veganismus
    Lebensstil der Zukunft? Veganismus als humane Transformation
  • Die MeisterInnen für morgen
    Wie die neuen „glokalen“ Bürgermeisterinnen und Bürgermeister die Zukunft der Politik gestalten
  • Trendwörter 2020
    Von Eco-Elegance bis Yolds – Schlüsselworte, die künftige Diskussionen prägen werden

Wir sehen was, was du nicht siehst…

Lesedauer: < 1 Minute

… und das ist eine perfekte Umsetzung der Corporate DNA.

Vor einigen Jahren durften wir zusammen mit und für Certas ein nachhaltiges Kommunikationskonzept entwickeln. Mit grosser Freude haben wir die diesjährige Weihnachtskarte von Certas erhalten: